Georgia Koumará (*1991 in Thessaloniki) studierte Komposition an der Aristoteles-Universität Thessaloniki sowie an der Hochschule für Musik und Tanz Köln bei Johannes Schöllhorn, Michael Beil und Michalis Lapidakis. Meisterkurse u. a. bei Georges Aperghis, Brian Ferneyhough, Beat Furrer, Olga Neuwirth und Wolfgang Rihm ergänzten ihre Ausbildung.
Ihre Werke wurden u.a. vom WDR Sinfonieorchester, ensemble Musikfabrik, Ensemble Mosaik, Ensemble ascolta und Lucerne Festival Alumni Ensemble gespielt und bei Festivals wie Acht Brücken, ECLAT, Lucerne Festival, Gaudeamus und NOW! Essen präsentiert.
In ihrer Musik erforscht sie das Verhältnis zwischen konzeptueller, wahrgenommener und messbarer Zeit. Daraus entwickelt sie komplexe Klangstrukturen.
Sie ist Mitbegründerin des Kollektivs 3:6 Koeln, das auf kollaborative experimentelle Musikprojekte spezialisiert ist. 2021 wurde sie in das Junges Kolleg der Nordrhein-Westfälischen Akademie der Wissenschaften und der Künste aufgenommen. Georgia Koumará lebt und arbeitet in Köln.